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    Online BusinessMatthias Beckmann

    Landing Page A/B-Testing: Wie du herausfindest, was wirklich konvertiert – und aufhörst zu raten

    Landing Page A/B-Testing: Wie du herausfindest, was wirklich konvertiert – und aufhörst zu raten
    Empfehlung zum Artikel:FunnelCockpit Standard testen

    Die meiste Zeit, die Menschen mit ihrer Landing Page verschwenden, steckt nicht im Aufbau. Sie steckt im Raten. Welche Überschrift funktioniert besser? Soll der Button grün oder orange sein? Brauche ich ein Bild oder keines? A/B-Testing beantwortet genau diese Fragen, ohne dass du auf Bauchgefühl angewiesen bist. Du testest zwei Varianten, schaust welche besser funktioniert, und entscheidest auf Basis echter Daten. Klingt simpel. Ist es auch, sobald du weißt, was du eigentlich testen sollst.

    Warum die meisten Landing Pages nie wirklich optimiert werden

    Markus, 38 Jahre alt, Angestellter in einer Stuttgarter Versicherung, baut nebenberuflich einen Newsletter auf. Er hat eine Landing Page mit Mailchimp zusammengeklickt, einen Lead-Magneten erstellt und 200 Euro in Instagram-Werbung gesteckt. Ergebnis: 11 Anmeldungen. Markus denkt, das liegt an der Plattform oder seinem Angebot. Wahrscheinlich liegt es an seiner Überschrift.

    Das passiert ständig. Menschen verändern ihre Seite nach Gefühl, statt zu testen. Oder sie testen zu viele Dinge gleichzeitig und wissen hinterher nicht, was den Unterschied gemacht hat. A/B-Testing bedeutet: eine Veränderung, zwei Varianten, ein klares Ergebnis.

    Das Schöne daran ist: Du brauchst keinen Designer. Du brauchst keine Agentur. Du brauchst einen Plan.

    Wichtig: Ein A/B-Test ist nur dann aussagekräftig, wenn du mindestens 100 Besucher pro Variante hast. Unter diesem Wert sind deine Ergebnisse statistisches Rauschen, kein Beweis.

    Welche Elemente du zuerst testen solltest

    Nicht jedes Element einer Landing Page hat den gleichen Einfluss auf die Conversion Rate. Manche Veränderungen bringen 2 Prozent Unterschied. Andere verdoppeln deine Anmeldequote. Fang mit den Dingen an, die am meisten Gewicht haben.

    Die Überschrift

    Die Überschrift ist das erste, was jemand liest. Oft auch das letzte, bevor die Person die Seite wieder verlässt. Teste nicht einfach zwei Formulierungen. Teste zwei unterschiedliche Blickwinkel. Variante A könnte den Nutzen betonen: Mehr Anmeldungen ohne mehr Traffic. Variante B könnte das Problem ansprechen: Warum deine Landing Page Besucher verliert, bevor sie gelesen wird. Das sind völlig verschiedene Hooks, und du wirst überrascht sein, welcher bei deiner Zielgruppe besser ankommt.

    Der Call-to-Action

    Nicht nur die Farbe des Buttons. Der Text. “Jetzt anmelden” funktioniert fast immer schlechter als etwas Konkretes. Teste Kostenlosen Leitfaden herunterladen gegen Jetzt Zugang sichern. Teste Großbuchstaben gegen Satzschreibweise. Teste, ob ein zweiter Button weiter unten die Conversion erhöht oder senkt.

    Das Hauptbild oder Video

    Sandra, Mutter von zwei Kindern aus Leipzig, verkauft einen Online-Kurs über Meal Prep. Ihre Landing Page hatte ein Stockfoto eines leeren Tellers. Als sie es durch ein echtes Foto aus ihrer Küche ersetzte, stieg die Conversion um 34 Prozent. Authentische Bilder schlagen Stockfotos fast immer, besonders wenn deine Zielgruppe nicht aus Marketing-Profis besteht.

    So baust du einen sauberen A/B-Test auf

    Hier ist der konkrete Ablauf, den du Schritt für Schritt durchgehen kannst:

    1. Entscheide dich für ein einziges Element, das du testen willst. Nicht zwei, nicht drei. Eines.
    2. Erstelle Variante A (deine aktuelle Version) und Variante B (die veränderte Version).
    3. Lege vorher fest, was du messen willst. Anmeldungen, Klicks, Scrolltiefe. Ein Ziel.
    4. Teile deinen Traffic 50/50 auf beide Varianten auf. Die meisten Tools machen das automatisch.
    5. Warte, bis jede Variante mindestens 100 Besucher hat. Dann erst schau dir die Zahlen an.
    6. Die Gewinner-Variante wird zur neuen Basis. Dann testest du das nächste Element.

    Tools, die das ohne Programmieren funktionieren: Google Optimize (bzw. Google Analytics 4 Experimente) für kostenlose Tests. Oder du nutzt direkt eine Landing-Page-Software mit eingebautem Split-Testing.

    Wenn du eine deutschsprachige All-in-One-Lösung suchst, schau dir FunnelCockpit Standard testen an. Das Tool bietet Landing Page Builder, A/B-Testing und E-Mail-Integration unter einem Dach, auf Deutsch, DSGVO-konform und ohne monatliche Dollar-Abo-Falle.

    Was du aus deinen Testergebnissen wirklich lernst

    Ein A/B-Test sagt dir mehr als nur, welche Variante besser konvertiert. Er sagt dir etwas über deine Zielgruppe. Wenn eine problemorientierte Überschrift deutlich besser funktioniert als eine nutzenorientierte, weißt du: Deine Besucher sind im Schmerzpunkt-Modus, nicht im Traumzustand-Modus. Das verändert, wie du deinen gesamten Content formulierst.

    Das ist auch der Grund, warum A/B-Testing nicht von deiner Landing Page getrennt betrachtet werden kann. Es ist direkt verbunden mit deiner Copywriting-Strategie und damit, wie gut du deine Zielgruppe wirklich kennst.

    Und wenn du Besucher auf deine Seite bekommst, aber diese Besucher nie zur echten Gemeinschaft werden, dann ist das nächste Thema klar: E-Mail-Liste aufbauen mit Strategie zeigt dir, was nach dem Klick auf den Button passiert.

    Häufige Fehler beim Testen

    • Zu früh abbrechen, weil eine Variante nach 30 Besuchern vorne liegt. Das ist kein Ergebnis, das ist Zufall.
    • Mehrere Elemente gleichzeitig verändern. Dann weißt du nie, was gewirkt hat.
    • Nur auf Klicks schauen, nicht auf echte Conversions. Ein grüner Button kann mehr Klicks generieren, aber schlechtere Anmeldungen bringen.
    • Testergebnisse nicht dokumentieren. Nach fünf Tests weißt du sonst nicht mehr, was du bereits getestet hast.

    Wann du aufhören solltest zu testen

    • Wenn deine Conversion Rate bereits über 30 Prozent liegt (für E-Mail-Opt-ins ist das sehr gut).
    • Wenn du unter 50 Besucher pro Woche hast. Dann ist Traffic-Aufbau dringender als Testing.
    • Wenn du noch keinen klaren Lead-Magneten hast. Optimiere erst das Angebot, dann die Hülle.

    Für den Aufbau von organischem Traffic zu deiner Seite lohnt sich außerdem ein Blick auf eine echte Content Marketing Strategie für Blogs. Wer nur auf bezahlte Werbung setzt, muss dauerhaft zahlen. Wer Content aufbaut, hat Besucher, die von selbst kommen.

    Externe Benchmark-Daten zu durchschnittlichen Conversion Rates nach Branche findest du bei Unbounce Conversion Benchmark Report. Das gibt dir ein realistisches Bild, wo du stehst und was möglich ist.

    Häufige Fragen zum A/B-Testing auf Landing Pages

    Wie lange muss ein A/B-Test laufen?

    Mindestens so lange, bis jede Variante 100 Besucher hatte. In der Praxis sind das oft 2 bis 4 Wochen, abhängig von deinem Traffic. Nicht nach 3 Tagen stoppen, auch wenn eine Variante vorne liegt.

    Welches Tool ist am besten für Einsteiger geeignet?

    Für den Einstieg reicht Google Analytics 4 mit Experiments. Wer eine deutsche All-in-One-Lösung möchte, ist mit FunnelCockpit gut bedient, weil Landing Page und Test-Tool zusammengehören.

    Kann ich A/B-Tests auch auf mobilen Geräten durchführen?

    Ja, und du solltest es sogar getrennt auswerten. Mobile Nutzer verhalten sich anders als Desktop-Nutzer. Was auf dem Desktop konvertiert, muss auf dem Smartphone nicht funktionieren.

    Was ist ein guter Ausgangswert für eine E-Mail-Opt-in-Seite?

    Zwischen 20 und 40 Prozent gelten als gut. Unter 10 Prozent ist ein Zeichen, dass Angebot oder Überschrift nicht stimmen. Über 50 Prozent sind möglich, aber selten.

    Wenn du möchtest, dass wir dir regelmäßig solche Themen direkt ins Postfach schicken, ohne Spam, ohne Floskeln, nur das, was wirklich relevant ist, dann melde dich beim Newsletter an: news.fokusjetzt.de

    Empfehlung zum Artikel

    FunnelCockpit Standard

    FunnelCockpit ist eine deutschsprachige All-in-One-Plattform für Landing Pages, Funnels und E-Mail-Marketing – DSGVO-konform und ohne englische Benutzeroberfläche. Für alle, die A/B-Tests direkt im Landing-Page-Tool durchführen wollen, ohne zwischen drei verschiedenen Diensten zu wechseln, ist das eine der wenigen wirklich praxistauglichen Optionen im deutschsprachigen Raum.

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